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Die Sadomaso-Story scheint beim Publikum einen Nerv zu treffen: Eigentlich eine klassische "Boy Meets Girl"-Story: In Teil 2, Shades of Grey: Christian zieht mich in seine Arme. Das habe ich noch nie gemacht. Ich sehe ihn mit klopfendem Herzen an Der Mile High Club. Von dem habe ich schon gehört. Wie kann er so viel Verführerisches in diese wenigen Worte legen? Ich folge seinem Befehl, und seine Hände wandern zu meinen Haaren. Als keine Nadeln mehr in meinen Haaren stecken, lässt er die Finger hindurchgleiten und massiert mir sanft die Kopfhaut.

Ich erbebe vor Vorfreude. Und heute hast du mich zum glücklichsten Mann auf Erden gemacht. Christians Blick wandert gierig meinen Körper hinunter. Du siehst einfach sensationell aus. Mein Atem geht flacher. Als er die Reise über meine Brüste wiederholt, bekomme ich eine Gänsehaut. Er hält inne und bedeutet mir, mich umzudrehen. Im Moment würde ich alles für ihn tun.

Ich stehe mit dem Gesicht zum Bett und mit dem Rücken zu ihm. Sein Arm umschlingt meine Taille und zieht mich zu ihm heran, so dass er seine Nase an meinen Nacken schmiegen kann. Sanft wölbt er die Hände um meine Brüste, spielt mit ihnen, lässt die Daumen um meine Brustwarzen kreisen, die sich sofort aufrichten.

Seine Hände lösen sich von meinen Brüsten und wandern über meinen Bauch und meinen Unterleib zu meinen Oberschenkeln, wobei seine Daumen an meiner Scham entlangstreichen. Ich unterdrücke ein Stöhnen. Seine Finger gleiten über die Strumpfhalter und lösen sie geschickt von den Strümpfen, bevor sie sich um mein Hinterteil legen. Er schlägt die Bettdecke zurück. Dann schiebt er mir bedächtig den linken Strumpf herunter und lässt dabei die Daumen über mein Bein gleiten Das Gleiche macht er wenig später beim anderen Strumpf.

Erst jetzt gehört es mir endgültig. Aber irgendwie bist du im Moment overdressed. Doch hat man erst einmal den Stein ins Rollen gebracht, fühlt man sich viel stärker und selbstbewusster. Man muss einfach nur den Mut aufbringen und den ersten Schritt wagen. Mein durchgeplantes und eintöniges Sexleben verstimmte mich immer mehr. Ich wollte endlich leben, geliebt und begehrt werden; mal an ungewohnten Orten Sex haben, fremde erotische Erfahrungen sammeln oder einfach mal spüren, wie es ist, mit einem anderen Mann zu schlafen, ihn zu fühlen, zu schmecken und was es da noch so gab, wovon ich keine Ahnung hatte.

Eigentlich liebte ich meinen Alexander, aber es kribbelte nicht mehr so herrlich in meinem Bauch wie am Anfang unserer Beziehung. Wenn wir abgehetzt von der Arbeit kamen, warten die lieben Kinderlein schon ungeduldig auf ihre Eltern, um sie mit Neuigkeiten zu bombardieren, ohne Rücksicht auf Verluste.

Wahrscheinlich kennen das alle Eltern der Welt: Niemand denkt daran, dass auch Eltern mal eine Pause brauchen. Nein, es wird keine Rücksicht genommen. Erst wenn man den Bedürfnissen der anderen nachgegangen ist, kommt man endlich selbst zur Ruhe.

Da lag ich so auf meinem Sofa und dachte an die tollsten Sachen, die mir guttun würden, um meine Batterien wieder aufzuladen. Doch wer machte lieber Überstunden, als früher nach Hause zu kommen, um seinen ehelichen Pflichten nachzugehen? Für Sex war ich viel zu sehr abgekämpft, aber nicht für Liebkosungen.

Was hätte ich jetzt für erotische Streicheleinheiten gegeben! Dazu hätte Alexander nur mit seiner Zunge oder den Fingerspitzen über meinen nackten Körper gleiten müssen. Manchmal fragte ich mich, ob er das alles in den letzten Jahren verlernt und vergessen hatte. Oder empfand er etwa nicht mehr so viel für mich wie einst in seiner Sturm- und Drangzeit? Als Alexander das Zimmer betrat, fühlte ich mich innerlich ausgeglichen und spürte die Lust in mir aufsteigen.

Noch lag ich in meinem Bett ganz entspannt auf der Seite und schaute Alexander verlangend und prüfend zugleich an. Er kam mit bunten Boxershorts, die locker um seine Hüfte hingen, auf mich zu. Ein Traum erlaubte einem, sich ungeniert über den eigenen Partner lustig zu machen. Das verschafft gute Laune in dieser tristen Welt. Mein Blick widmete sich zuerst seinen Zehenspitzen und arbeitete sich langsam aufwärts.

Zu meiner Verblüffung erblickte ich gleich nach der verhüllten Männlichkeit, die anscheinend sabberte — zumindest war da ein runder, nasser Fleck an den Shorts —, eine rote Krawatte um seinen Hals. Sein verführerisches Lächeln gab mir den Rest, und schon schmolz ich dahin. Wir sprachen kein Wort. Ich biss mit meinen oberen Schneidezähnen auf die Unterlippe und genoss mit jedem tiefen Atemzug seine Anwesenheit.

Ich streckte mich und landete geschickt auf dem Bauch. Alexander achtete sehr darauf, mich mit seiner Bauchbehaarung nicht zu berühren. Nur die samtweiche rote Spitze seiner Krawatte streifte meine Haut. So kam er mit seinem roten Halsschmuck meinen Schultern langsam näher. Es kribbelte in mir, und ich presste meine Lippen fest aufeinander, um nur ja keinen Laut von mir zu geben. Geschickt drehte ich mich herum, denn ich wollte, dass seine Schlipsspitze meinen Bauchnabel berührte und über meinen Brustwarzen kreiste.

Also wand ich mich wie ein Aal und nahm den Verlauf der Krawatte selbst in die Hand. Als ich auf dem Rücken lag und schon seinen Atem in meinem Gesicht spürte, ging die Tür plötzlich auf und mein Mann betrat unerwartet verfrüht das Wohnzimmer.

Sofort öffnete ich meine Augen und dachte verbittert: Hätte er nicht noch ein paar Minuten länger auf Arbeit bleiben können? Ich holte tief Luft und richtete mich vom Sofa auf.

Alle Erregung der letzten Minuten war von mir gewichen. Das wirkliche Leben hatte mich wieder! Alexander berichtete beim Ausziehen seiner Dienstkleidung von seinem harten Arbeitstag: Die Leute benehmen sich wie die Ochsen. Alle wollen mit dem Kopf durch die Wand. Glauben, die Autos für einen Apfel und ein Ei zu erwerben. Die spinnen doch alle! Hoffentlich hat das mit der Abwrackprämie bald ein Ende! Genauso war mein Vater früher bei uns zu Hause auch umhergelaufen; na ja, nicht ganz: Er hatte noch eine Jogginghose über der Unterhose getragen, denn damals lief man nicht so offenherzig herum.

Die Zeiten haben sich geändert, nur manches würde sich nie ändern, befürchtete ich. Wenn ich meinen Mann so anschaute, glaubte ich, meinen Tagtraum noch einmal überarbeiten zu müssen. Ich würde darin Alexander einfach gegen einen knackigen Burschen austauschen, mit Waschbrettbauch, braun gebranntem Körper und ihm ein Alter von maximal 30 Jahren verpassen. Ich meine, jeder hatte solche Gedanken schon!

Mein persönlicher Favorit ist der Graf von Unheilig, der hat eine sehr geile Ausstrahlung. Aber Alexander ist der Mann, den ich liebe und brauche, auch wenn ich es ihm nicht immer leicht mache. Oh, das war für ihn wie ein Schlag ins Gesicht. Aber so empfand ich es nun einmal. Alexander nahm das zum Anlass, sein Idealgewicht ernsthaft zu erreichen, was aus Eigeninitiative bisher fehlgeschlagen war. Mit meiner Hilfe nahm er innerhalb eines Jahres 20 Kilogramm ab und war wegen dieses Ergebnisses sehr stolz auf sich.

Na, und ich erst! Es kam mir vor, als hätte ich einen neuen Ehemann erhalten. Seine schwarz gelockten, kurzen Haare wurden allmählich zwar schon etwas grauer, aber das machte mir nichts aus. Zum Glück habe ich ausreichend Talent, sodass ich nicht jedes Mal, wenn ich ein graues Haar bei mir entdecke, zum Friseur laufen muss; und sitzen die Haare nicht so, wie ich es will, dann greife ich auch mal schnell unüberlegt selbst zur Schere.

Alexander hingegen bevorzugt den Friseur, das ist ihm lieber, als von mir bearbeitet zu werden. Wenn ich über meinen Mann nachdachte, fielen mir als Erstes seine schönen mandelförmigen, braunen Augen ein und dann seine schmalen, zarten Lippen, mit denen er so toll küsste, und dann seine feuchte, freche Zunge, die mich bis zur Ekstase bringen konnte.

Wie gern drehte ich mit meiner Finger- oder Nasenspitze kleine Löckchen hinein! Ja, der Bauch war nun fast weg, sein Gesicht wirkte seitdem wieder schmaler, auch vom Doppelkinn keine Spur mehr. Ein neuer Mann stand vor mir — mit eingeschliffenen Gewohnheiten, die er nicht ablegen konnte.

Wenn ich an unsere ersten gemeinsamen Jahre zurückdachte, überkam mich Traurigkeit, weil ich diese Zeit vermisste. Früher hatten wir jede freie Minute zum Kuscheln oder für erotische Übergriffe genutzt — und jetzt hing jeder so seinen Gedanken nach, was man noch zu erledigen oder vergessen hatte. Man sah den Partner nicht mehr ständig als ein Lustobjekt an.

Wichtigere Sachen, die einen beschäftigten, standen nun im Vordergrund. Aber irgendwann regte sich dann aus unergründlichen Ursachen doch etwas in der Hose. In dem Moment wurde im Kopf für Freiraum gesorgt.

Er arbeitete sich mit seinen Händen von den Schultern aus hinab Richtung Po und hauchte in mein rechtes Ohr: Erst kam er genervt und anscheinend völlig erschöpft von der Arbeit, dann aber, nach einem deftigen Abendbrot und beim Anblick seines verführerischen Weibchens, musste alles nach seiner Pfeife tanzen.

Mein Plan war, erst den Abwasch schnell hinter mich zu bringen und dann zum gemütlichen Teil überzugehen! Doch Alexanders Vorstellungen stimmten nicht mit den meinen überein.

Ohne Rücksicht auf Verluste wollte er jetzt und sofort seinem Verlangen nachgehen. Aber das konnte er vergessen! Im Gegensatz zu Alexander trug ich gern enge Jeans.

Kombiniert mit einem engen T-Shirt, wirkte das sehr figurbetont und sexy, dessen war ich mir sehr wohl bewusst. Ich mochte keine schlumprigen Sachen an mir. Denn jedes Mal, wenn ich am Spiegel vorbeikam, bestätigte mir ein zufälliger Blick auf meinen Körper, eine schlank gebaute Person zu sein, worauf ich sehr stolz war, obwohl ich wusste, dass die Gene meiner Mutter dafür mit verantwortlich waren.

Dennoch passte ich beim Essen hin und wieder auf, da ich doch so gern Schokolade naschte und nicht freiwillig darauf verzichtete. Also, warum nicht zeigen, was ich zu bieten hatte! Als ich da abwusch, wackelte garantiert nicht nur mein Ärschchen hin und her: Auch mein gesamter Körper befand sich in schwingender Bewegung, was meinen Mann, Alexander total in Wallung brachte. Doch jetzt bot sich die Gelegenheit einer Fortsetzung. Ich passte mich der Situation an und presste mein Becken gegen das Abwaschschränkchen.

Gänsehaut kroch meinen Rücken hoch, da eine Pfauenfeder sanft im Slalom über meinen Rücken glitt. Vor Wollust bildete ich ein überspanntes Hohlkreuz, meinen Po streckte ich ihm entgegen. Es fühlte sich so gut an! Obwohl ich ein T-Shirt trug, spürte ich auf meinem Rücken jede einzelne Berührung. Neugierig drehte ich mich um. Es war zwar keine Feder, aber dafür Alexanders Fingerspitzen, die mich vom Hals aus abwärts bis zum Bund meiner Jeans verwöhnten.

Ich genoss es, vor allem, als seine Finger in die Hose eindrangen und sich nach vorn zur Bauchmitte vorarbeiteten. Seine rechte Hand verströmte eine angenehme Wärme oberhalb meines Schamhügels.

Ich fühlte leider aber noch etwas anderes: Meine Hände hingen reglos zwischen Tassen und Tellern. Ich verhielt mich wie ein Hase, den man im Genick packte. Doch jetzt bemerkte ich, wie unangenehm kühl es um meine Finger wurde. Also schaltete ich mein Gehirn wieder ein und überlegte kurz, während mein Alexander mich weiter umgarnte. Dann ging alles ganz schnell. Ich schubste ihn mit meinem knackigen Ärschchen beiseite und wandte meinen Kopf leicht nach hinten.

Wie oft hatte ich ihm schon gesagt, dass dieses Ding ein Liebestöter sei! Sofort stellte ich mir die Frage: Wollte ich nicht abwaschen, um endlich meine Beine hochlegen zu können? Also beschloss ich, meinen ursprünglichen Plan auszuführen, auch wenn Alexander mich mit seinen weichen Händen auf meiner Haut fast herumbekommen hätte. Mit hochgezogener Augenbraue meinte ich zu ihm: Doch dieses kribbelnde Gefühl in mir verschwand mit einem Schlag. Er trug keine rote Krawatte für mich wie in meiner Fantasie!

Dabei ignorierte ich seine verletzenden Kommentare und blieb eisern: Zuerst ist die Küche dran, und danach darfst du mit mir Sex haben! Es würde ihm nicht schaden, wenn er auch mal das Geschirrtuch in die Hand nähme! Kein Wort fiel mehr, weder meiner- noch seinerseits. Nachdem er seine Hand aus meiner Hose gezogen hatte, war mir sofort klar, dass ich an diesem Abend keine Lust mehr auf Sex haben würde.

Warum konnte er mich nicht neckischerweise über seine breite Schulter hieven und entführen? Hätte er mich nicht einfach schnappen können, um mich spontan auf dem Küchentisch flachzulegen? Wo war unsere Spontaneität geblieben? Unser Sohn hatte sich nach dem Abendbrot gleich wieder in sein Zimmer verzogen, das er unserer Erfahrung nach bis zum nächsten Morgen auch nicht mehr verlassen würde. Na, und unser kleiner Nachkömmling Johanna war schon seit halb acht im Bett und träumte bereits von Prinzessinnen in Not.

Ich ging kurz in mich. Ach, hätte er doch nur …! Ja … Hätte ich doch auch mal nachgegeben und wäre über meinen eigenen Schatten gesprungen, um ihm Eintritt in meine feuchte Spalte zu gewähren!

Aber anscheinend war sein Verlangen nach Sex mit mir doch nicht so stark, sonst hätte er doch nicht lockergelassen! Ich war enttäuscht, dass er in diesem Fall so schnell aufgegeben hatte.

Es ist wie in einem Rollenspiel:

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Früher hatte er immer versucht, wenigstens ein paar Stunden durch die jeweilige Stadt zu fahren, aber das hatte er aufgegeben. Die Zeitpläne waren so eng, das Budget so gering, dass er nur das sah, was an ihm vorüberzog, wenn der Bus fuhr.

Seine Nerven waren angespannt wie die Saiten seiner Gitarre, doch innerlich fühlte er sich vollkommen leer. Er hatte alles gegeben. Es war nichts mehr übrig. Kurz schloss er die Augen, atmete die kühle Nachtluft ein und drückte dann die Klinke runter.

Unter die Dusche und dann schlafen, bis sie am nächsten Ort auf der Liste ankamen. Sein Magen knurrte, doch er war zu erschöpft, um zu essen. Seine Arme zitterten vom intensiven Gitarrenspiel. Und die Wunde an seiner Seite schmerzte wieder. Als er den Bus bestieg, war er leer. Bones war der Erste, der zurückgekommen war. Er liebte diese wenigen ruhigen Minuten, bevor das Inferno hereinbrach. Wenn seine Bandkumpels mit Anhang johlend und grölend einfielen wie der Hunnensturm.

Er betrat das Bad, das mit hellem Holz verkleidet war wie das ganze Wohnmobil. Leise Musik erfüllte die Luft. Solange er noch den Verband tragen musste, konnte er nicht wie gewohnt mit freiem Oberkörper auf die Bühne. Die Schlagzeilen und Spekulationen konnte er sich vorstellen.

Er öffnete seinen Gürtel und stieg aus der Jeans. Dann wickelte er vorsichtig den Verband ab und betrachtete die Wunde. Ein gelbliches Sekret überzog die Naht und er wusste nicht, ob das so sein sollte. Als er das Wasser kontrolliert hatte, wegen der richtigen Temperatur, stieg er in die Duschkabine. Unter der Dusche wurde die Taubheit in seinem Kopf, die vom Bier während des Auftritts kam, langsam vom sprudelnden Wasser aufgelöst.

Er begann, sich besser zu fühlen. Für Minuten stand er starr unter dem Strahl. Sein Haar klebte wie schwarzer Lack an Schultern und Rücken. In Wahrheit war er am Ende.

Die Sache mit dem Dealer hatte ihn in diesem Wissen bestätigt. Er wurde die Leere nicht los. Und auch jetzt konnte er nur an den nächsten Gig denken.

Einer nach dem anderen. Und nach der Tour zurück ins Studio. Und von dort auf Promo-Tour und dann wieder Auftritte. Wie ein riesiger schwarzer Berg lag das alles vor ihm. Er kletterte und kletterte und kam niemals oben an. Immer die gleichen Songs, das gleiche Geschrei. Die leuchtenden Displays der Handys, die sich ihm entgegenreckten.

Er ertrug dieses Leben nicht mehr. Vor Wochen schon hatte er Woodrow gefragt, wann er mal ein paar Tage frei machen könnte, doch dieser hatte ihm nur seinen Kalender vor die Nase gehalten und Blatt für Blatt gewendet. Jede Seite vollgekritzelt mit Terminen. Im Moment läuft es saugut für euch Willst du das etwa kaputtmachen? Es gab Rechnungen zu bezahlen.

Und jede einzelne ging ihm durch den Kopf. Plötzlich öffnete sich die Tür der Duschkabine. Bones blickte blinzelnd durch den Wasserstrahl hindurch. Vor ihm stand eine junge Frau. Ihr schwarz gefärbtes Haar war straff zurückgebunden und sehr weit oben auf dem Kopf zu einem langen Zopf geflochten.

Sie trug ein schwarzes Lack-Korsett, das genauso aussah wie ihr Haar. Darunter einen Lederminirock, der an beiden Seiten bis zum Gürtel geschlitzt war. Er beobachtete das Duschwasser, das jetzt aus der Kabine floss und den Boden um ihre Plateaustiefel herum überschwemmte. Bones drehte das Wasser ab und stieg aus der Dusche, indem er sich an ihr vorbeischob. Er brauchte nichts sagen, sie folgte ihm auch so bis in seine Schlafkoje. Sie leckte ihre tiefroten Lippen und kniete sich zwischen seine Schenkel.

Ihre Zunge glitt über die gesamte Länge seines Schafts. Eine tiefe Ruhe kam über ihn. Er beobachtete sie, wie sie bis zu seiner Eichel leckte. Seine Eier spannten sich an und Blut pumpte unaufhörlich in seinen Ständer, bis er prall und hart auf seinem Bauch ruhte.

Sie presste ihre Lippen zusammen und drückte seinen Schwanz langsam durch die enge Öffnung. Bones begann, schwer zu atmen. Die warme Feuchtigkeit erregte ihn. Ihre Zunge spielte mit seinem Helm, indem sie ihn unablässig zu umkreisen schien. Dann begann sie, ihn mit dem Mund zu ficken. Also wand ich mich wie ein Aal und nahm den Verlauf der Krawatte selbst in die Hand.

Als ich auf dem Rücken lag und schon seinen Atem in meinem Gesicht spürte, ging die Tür plötzlich auf und mein Mann betrat unerwartet verfrüht das Wohnzimmer. Sofort öffnete ich meine Augen und dachte verbittert: Hätte er nicht noch ein paar Minuten länger auf Arbeit bleiben können?

Ich holte tief Luft und richtete mich vom Sofa auf. Alle Erregung der letzten Minuten war von mir gewichen. Das wirkliche Leben hatte mich wieder! Alexander berichtete beim Ausziehen seiner Dienstkleidung von seinem harten Arbeitstag: Die Leute benehmen sich wie die Ochsen.

Alle wollen mit dem Kopf durch die Wand. Glauben, die Autos für einen Apfel und ein Ei zu erwerben. Die spinnen doch alle! Hoffentlich hat das mit der Abwrackprämie bald ein Ende! Genauso war mein Vater früher bei uns zu Hause auch umhergelaufen; na ja, nicht ganz: Er hatte noch eine Jogginghose über der Unterhose getragen, denn damals lief man nicht so offenherzig herum.

Die Zeiten haben sich geändert, nur manches würde sich nie ändern, befürchtete ich. Wenn ich meinen Mann so anschaute, glaubte ich, meinen Tagtraum noch einmal überarbeiten zu müssen. Ich würde darin Alexander einfach gegen einen knackigen Burschen austauschen, mit Waschbrettbauch, braun gebranntem Körper und ihm ein Alter von maximal 30 Jahren verpassen.

Ich meine, jeder hatte solche Gedanken schon! Mein persönlicher Favorit ist der Graf von Unheilig, der hat eine sehr geile Ausstrahlung. Aber Alexander ist der Mann, den ich liebe und brauche, auch wenn ich es ihm nicht immer leicht mache. Oh, das war für ihn wie ein Schlag ins Gesicht. Aber so empfand ich es nun einmal. Alexander nahm das zum Anlass, sein Idealgewicht ernsthaft zu erreichen, was aus Eigeninitiative bisher fehlgeschlagen war. Mit meiner Hilfe nahm er innerhalb eines Jahres 20 Kilogramm ab und war wegen dieses Ergebnisses sehr stolz auf sich.

Na, und ich erst! Es kam mir vor, als hätte ich einen neuen Ehemann erhalten. Seine schwarz gelockten, kurzen Haare wurden allmählich zwar schon etwas grauer, aber das machte mir nichts aus. Zum Glück habe ich ausreichend Talent, sodass ich nicht jedes Mal, wenn ich ein graues Haar bei mir entdecke, zum Friseur laufen muss; und sitzen die Haare nicht so, wie ich es will, dann greife ich auch mal schnell unüberlegt selbst zur Schere.

Alexander hingegen bevorzugt den Friseur, das ist ihm lieber, als von mir bearbeitet zu werden. Wenn ich über meinen Mann nachdachte, fielen mir als Erstes seine schönen mandelförmigen, braunen Augen ein und dann seine schmalen, zarten Lippen, mit denen er so toll küsste, und dann seine feuchte, freche Zunge, die mich bis zur Ekstase bringen konnte.

Wie gern drehte ich mit meiner Finger- oder Nasenspitze kleine Löckchen hinein! Ja, der Bauch war nun fast weg, sein Gesicht wirkte seitdem wieder schmaler, auch vom Doppelkinn keine Spur mehr. Ein neuer Mann stand vor mir — mit eingeschliffenen Gewohnheiten, die er nicht ablegen konnte. Wenn ich an unsere ersten gemeinsamen Jahre zurückdachte, überkam mich Traurigkeit, weil ich diese Zeit vermisste.

Früher hatten wir jede freie Minute zum Kuscheln oder für erotische Übergriffe genutzt — und jetzt hing jeder so seinen Gedanken nach, was man noch zu erledigen oder vergessen hatte. Man sah den Partner nicht mehr ständig als ein Lustobjekt an. Wichtigere Sachen, die einen beschäftigten, standen nun im Vordergrund.

Aber irgendwann regte sich dann aus unergründlichen Ursachen doch etwas in der Hose. In dem Moment wurde im Kopf für Freiraum gesorgt. Er arbeitete sich mit seinen Händen von den Schultern aus hinab Richtung Po und hauchte in mein rechtes Ohr: Erst kam er genervt und anscheinend völlig erschöpft von der Arbeit, dann aber, nach einem deftigen Abendbrot und beim Anblick seines verführerischen Weibchens, musste alles nach seiner Pfeife tanzen.

Mein Plan war, erst den Abwasch schnell hinter mich zu bringen und dann zum gemütlichen Teil überzugehen! Doch Alexanders Vorstellungen stimmten nicht mit den meinen überein.

Ohne Rücksicht auf Verluste wollte er jetzt und sofort seinem Verlangen nachgehen. Aber das konnte er vergessen! Im Gegensatz zu Alexander trug ich gern enge Jeans. Kombiniert mit einem engen T-Shirt, wirkte das sehr figurbetont und sexy, dessen war ich mir sehr wohl bewusst. Ich mochte keine schlumprigen Sachen an mir.

Denn jedes Mal, wenn ich am Spiegel vorbeikam, bestätigte mir ein zufälliger Blick auf meinen Körper, eine schlank gebaute Person zu sein, worauf ich sehr stolz war, obwohl ich wusste, dass die Gene meiner Mutter dafür mit verantwortlich waren. Dennoch passte ich beim Essen hin und wieder auf, da ich doch so gern Schokolade naschte und nicht freiwillig darauf verzichtete.

Also, warum nicht zeigen, was ich zu bieten hatte! Als ich da abwusch, wackelte garantiert nicht nur mein Ärschchen hin und her: Auch mein gesamter Körper befand sich in schwingender Bewegung, was meinen Mann, Alexander total in Wallung brachte.

Doch jetzt bot sich die Gelegenheit einer Fortsetzung. Ich passte mich der Situation an und presste mein Becken gegen das Abwaschschränkchen. Gänsehaut kroch meinen Rücken hoch, da eine Pfauenfeder sanft im Slalom über meinen Rücken glitt. Vor Wollust bildete ich ein überspanntes Hohlkreuz, meinen Po streckte ich ihm entgegen. Es fühlte sich so gut an! Obwohl ich ein T-Shirt trug, spürte ich auf meinem Rücken jede einzelne Berührung. Neugierig drehte ich mich um.

Es war zwar keine Feder, aber dafür Alexanders Fingerspitzen, die mich vom Hals aus abwärts bis zum Bund meiner Jeans verwöhnten. Ich genoss es, vor allem, als seine Finger in die Hose eindrangen und sich nach vorn zur Bauchmitte vorarbeiteten. Seine rechte Hand verströmte eine angenehme Wärme oberhalb meines Schamhügels. Ich fühlte leider aber noch etwas anderes: Meine Hände hingen reglos zwischen Tassen und Tellern.

Ich verhielt mich wie ein Hase, den man im Genick packte. Doch jetzt bemerkte ich, wie unangenehm kühl es um meine Finger wurde. Also schaltete ich mein Gehirn wieder ein und überlegte kurz, während mein Alexander mich weiter umgarnte. Dann ging alles ganz schnell. Ich schubste ihn mit meinem knackigen Ärschchen beiseite und wandte meinen Kopf leicht nach hinten. Wie oft hatte ich ihm schon gesagt, dass dieses Ding ein Liebestöter sei! Sofort stellte ich mir die Frage: Wollte ich nicht abwaschen, um endlich meine Beine hochlegen zu können?

Also beschloss ich, meinen ursprünglichen Plan auszuführen, auch wenn Alexander mich mit seinen weichen Händen auf meiner Haut fast herumbekommen hätte. Mit hochgezogener Augenbraue meinte ich zu ihm: Doch dieses kribbelnde Gefühl in mir verschwand mit einem Schlag. Er trug keine rote Krawatte für mich wie in meiner Fantasie! Dabei ignorierte ich seine verletzenden Kommentare und blieb eisern: Zuerst ist die Küche dran, und danach darfst du mit mir Sex haben! Es würde ihm nicht schaden, wenn er auch mal das Geschirrtuch in die Hand nähme!

Kein Wort fiel mehr, weder meiner- noch seinerseits. Nachdem er seine Hand aus meiner Hose gezogen hatte, war mir sofort klar, dass ich an diesem Abend keine Lust mehr auf Sex haben würde. Warum konnte er mich nicht neckischerweise über seine breite Schulter hieven und entführen? Hätte er mich nicht einfach schnappen können, um mich spontan auf dem Küchentisch flachzulegen? Wo war unsere Spontaneität geblieben? Unser Sohn hatte sich nach dem Abendbrot gleich wieder in sein Zimmer verzogen, das er unserer Erfahrung nach bis zum nächsten Morgen auch nicht mehr verlassen würde.

Na, und unser kleiner Nachkömmling Johanna war schon seit halb acht im Bett und träumte bereits von Prinzessinnen in Not. Ich ging kurz in mich. Ach, hätte er doch nur …! Ja … Hätte ich doch auch mal nachgegeben und wäre über meinen eigenen Schatten gesprungen, um ihm Eintritt in meine feuchte Spalte zu gewähren! Aber anscheinend war sein Verlangen nach Sex mit mir doch nicht so stark, sonst hätte er doch nicht lockergelassen! Ich war enttäuscht, dass er in diesem Fall so schnell aufgegeben hatte.

Es ist wie in einem Rollenspiel: Sie sagt Nein und hofft innerlich, dass er sich letztlich doch durchsetzt, weil er keinen Widerspruch duldet. Solche spontanen Aktionen findet eine Frau einfach nur geil, auch mich turnt es an. Später sollte ich von einem sehr engen intimen Freund erfahren, Alexander habe so gehandelt, weil er sich in mich hineinversetzt und meine Ansicht akzeptiert habe.

Männer beenden auch erst ihre begonnene Arbeit, bevor sie sich einer anderen Sache vollkommen hingeben können. Gilt das auch für Sex? Wann hatte ich überhaupt das letzte Mal Sex gehabt? Also in den letzten drei Tagen auf keinen Fall, da hatte ich mich mit meinem Vibrator selbst befriedigen müssen.

Heute war Freitag, und in der Woche war keine Zeit dafür geblieben. Na klar, Sonntagmittag hatten wir das letzte Mal Sex gehabt! Aber auch nur, weil uns Samstag eingefallen war, dass wir mal wieder etwas Zeit miteinander verbringen müssten. Also hatten wir Ort und Stunde für unsere Zusammenkunft vereinbart. Wir hatten sogar eine richtig geile Nummer hinbekommen!

Aber heute würden wir wohl leer ausgehen, weil ich es verpatzt hatte! Nun konnte der angenehmere Teil dieses Abends folgen. Ich hatte schon die Türklinke in der Hand, als das Telefon aus irgendeiner Ecke hinter mir klingelte. Es dauerte einen Moment, bevor ich den schnurlosen Apparat entdeckte. Am anderen Ende meldete sich meine ältere Schwester, mit der ich erst vor drei Tagen telefoniert hatte. Alexander schaute durch den Türspalt, um zu erfahren, wer anrief.

Erleichtert stellte er fest, dass das Telefonat nicht ihm galt. Ständig beschwerte er sich bei mir, wenn ihn jemand verlangte; er müsse als Autoverkäufer den ganzen Tag ununterbrochen reden, deshalb wolle er wenigstens abends seine Ruhe haben. Dabei müssen Krankenschwestern ihre Patienten auch den ganzen lieben Tag vollquatschen. Aber wenn man zu Hause ist und in Ruhe mit Freunden oder Verwandten telefonieren kann, dann nenne ich das Entspannung. Ich hielt die flache Hand über den unteren Teil des Hörers und meinte kurz: Nach einer Dreiviertelstunde betrat ich mit einem gut durchbluteten rechten Ohr das Wohnzimmer.

Alexander lag schlafend auf dem Sofa. Der Fernseher führte leise Selbstgespräche. Ich wollte nicht, dass mein Mann aufwachte, denn er wirkte so friedlich und entspannt. Er sah nach der Arbeit total erschöpft aus und brauchte seinen Schlaf. Also schlich ich auf die andere Seite der Couch und kroch mit unter die Decke.

Da er auf der Seite mit angewinkelten Beinen lag, passten sich meine Beine seinen an. Es war eigentlich jeden Abend dasselbe Spiel. Diese erotischen Streicheleinheiten taten ihm gut, und als Ausgleich verwöhnte er mich mit Rückenmassagen. Für mehr waren wir beide an diesem Abend nicht mehr in Stimmung.

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